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Mittwoch, 16.02.2011:
Angeklagter im Rockerprozess bestreitet Erpressung
Im Polizistenmordprozess vor dem Landgericht Koblenz hat der angeklagte Rocker die zusätzlichen Vorwürfe der Erpressung bestritten. Über seinen Verteidiger ließ er am Mittwoch eine entsprechende Erklärung verlesen.
Koblenz. Das Hells-Angels-Mitglied räumte darin zwar ein, die mutmaßlich erpressten Menschen getroffen zu haben, eine Bedrohung habe er jedoch nicht beabsichtigt.
Bei den drei Fällen war es um einen Stellplatzstreit von Prostituierten, Zahlungen an ein Fitnessstudio und Schulden eines ehemaligen Hells-Angels-Mitgliedes gegangen. In dem Prozess hatte der 44-Jährige zuvor eingeräumt, im März 2010 Schüsse aus seinem Haus in Anhausen (Kreis Neuwied) abgegeben zu haben. Ein SEK-Beamter wurde tödlich getroffen. Die Polizei war wegen einer Hausdurchsuchung angerückt.
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