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Donnerstag, 17.06.2010:
Bonner Finanzausschuss winkt unter anderem "Sexsteuer" durch
Der Finanzausschuss der Stadt Bonn hat am Abend den Rotstift angesetzt: Einige Sparvorschläge der Verwaltung wurden durchgewinkt, schreibt der General-Anzeiger. Sie müssen jetzt nur noch vom Stadtrat Anfang Juli abgesegnet werden.
Die Bonner müssen sich auf Steuererhöhungen einstellen: Der Finanzausschuss sprach sich für die Erhöhung etwa der Grundsteuer B aus. Davon sind in erster Linie Hausbesitzer betroffen - die Zusatzkosten könnten aber früher oder später auch an Mieter weitergegeben werden.
Auch die Zweitwohnungssteuer soll kommen - genau wie eine "Sexsteuer" auf Prostitution. Die von der Stadt-Verwaltung geplante Erhöhung der Schwimmbad-Eintrittspreise soll zunächst noch der Sportausschuss beraten.
Eine positive Nachricht gab es für Bonn-Ausweis-Besitzer: Der soll nicht, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, abgeschafft werden. Allerdings: Bus- und Bahnkarten sollen nicht mehr inbegriffen, sondern über ein gesondertes "Sozialticket" geregelt sein.
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