Service

  Kontakt / Impressum

  Gute Seiten

  Werbung

 News vom Kölner und Bonner Rotlicht
<< Zurück zur News-Übersicht

Mittwoch, 15.12.2010:

Bordell "Pussy-Club": Das Aus ist noch nicht endgültig

Die Bezirksregierung bestätigt die 2002 erteilte Baugenehmigung für die Spitzwegstraße. Ein neuer Betrieb wird jedoch kritisch gesehen.

Vohwinkel. „Wir hoffen, dass in diesem Viertel nie wieder ein Bordell öffnet“, sagt Georg Dieker-Brennecke von der Bürgerinitiative Spitzwegstraße.

Ob die Hoffnung berechtigt ist, wird sich zeigen. Denn zum ehemaligen „Pussy-Club“-Haus im Vohwinkeler Zentrum gibt es jetzt eine neue Bewertung der Bezirksregierung: Die Düsseldorfer Behörde hat die ursprüngliche Baugenehmigung aus dem Jahr 2002 bestätigt. Vor dem Hintergrund „der damals getroffenen Einzelfallentscheidung“ und der zu dieser Zeit vorliegenden Rechtsprechung“ sei die Baugenehmigung der Stadt Wuppertal „rechtmäßig ergangen“. So heißt es im Schreiben der Bezirksregierung an die Stadtverwaltung. Im Klartext: Die damalige Umwandlung der Hinterhaus-Räume in ein Bordell sei zulässig gewesen – die Baugenehmigung rechtens.

Bezirksregierung: Heutzutage keine neuen Bordelle in Mischgebieten

Das bedeute aber nun auch, dass Nutzungsgenehmigung fortbestehe, sagt Martina Eckermann von der Wuppertaler Verwaltung. Zwar ist es zurzeit ruhig an der Spitzwegstraße – das Haus steht leer, nachdem auch der zweite Nachfolgebetrieb des „Pussy-Clubs“ im Herbst 2009 aufgegeben hatte. „Doch es gibt einen nachwirkenden Bestandsschutz“ so Eckermann, und der gelte weiter – auch wenn das Haus momentan nicht als Bordell genutzt werde. „Zwei bis drei Jahre ist eine gängige Frist. Danach ist der Bestandsschutz erloschen.“ Sollte im Haus an der Spitzwegstraße also innerhalb dieser Zeit ein Betreiber mit demselben Konzept wie dem ursprünglich genehmigten öffnen wollen, „dann wäre dem nicht zu widersprechen“, so die Stadt.

Keine Chance hätte hingegen ein größerer oder anders konzipierter Betrieb, erläutert Martina Eckermann: „Wir würden in jedem Fall aber genau hinschauen und das Vorhaben prüfen.“ Die Bezirksregierung sieht die Einrichtung neuer Bordelle in Mischgebieten wie dem Vohwinkeler Quartier grundsätzlich kritisch: In dem Schreiben an die Stadt heißt es, im Fall einer Neu-Zulassung müsse die jüngere Rechtsprechung berücksichtigt werden, „nach der der Betrieb eines bordellähnlichen Betriebes in einem Mischgebiet generell unzulässig ist“.

Bereits bestehende Betriebe in Wuppertal – zumindest einer verfolgt ein ähnliches Konzept wie der ehemalige „Pussy Club“ – bleiben geöffnet.



 Neuste News aus Bonn:

01.04.2012:  Zuhälter-Razzia! Waffen-Arsenal in Humboldt-Gremberg

Köln – Eine scharfe Maschinenpistole, Dutzende Schuss Munition,... [mehr]

01.04.2012:  150 Polizisten schützen Maritim vor Rockern

Köln – Die russische Piloten-Crew traute ihren Augen nicht, als sie... [mehr]

28.03.2012:  Koblenz – Raubüberfall auf eine Prostituierte

Koblenz - Am Mittwoch, 28.03.2012 gegen 0.16 Uhr, überfielen zwei... [mehr]

06.03.2012:  Rockerklub soll für Buttersäure-Anschlag auf Hennigsdorfer Bar...

Wenn Inhaber Christoph Groth heute die Hennigsdorfer Escobar... [mehr]

19.02.2012:  Messerstecherei mit Bandidos in Essen

Vor einem Essener Bordell hat es in der Nacht zu Samstag eine... [mehr]

13.02.2012:  So brutal ist der Bonner Strich

Von DIMITRI SOIBEL und SEBASTIAN ECKERT Bonn – Hure ist alles andere... [mehr]

08.02.2012:  Freier bedroht Prostituierte mit Glasscherbe in Braunschweig

Eine 38-jährige Prostituierte wurde am Dienstagmorgen in der... [mehr]

05.02.2012:  Bordell könnte "Im Mühlenbruch" gebaut werden

DOLLENDORF. Der Planungs- und Umweltausschuss hat grünes Licht für... [mehr]

05.02.2012:  Kölner will Gymnich zum Lust-Schloss machen

Wird das altehrwürdige Schloss Gymnich etwa bald zum frivolen... [mehr]

24.01.2012:  Einträgliche Sexsteuer

Bonn – Prostituierte müssen seit einem Jahr Steuern zahlen. Für die... [mehr]


© 2008-2012 Sexy-bonn.de  |  Impressum  |  Kontakt