<< Zurück zur News-Übersicht
Dienstag, 29.03.2011:
Die Bezirksvertretung Nord in Buer diskutiert über Bordell statt Straßenstrich
Buer. Die Probleme der Prostitution im Bezirk Nord werden angegangen. Anne Schürmann (SPD) setzt sich für den Sperrbezirk ein. Sie will die Prostitution nicht weiter auf der Straße stattfinden lassen sondern in einem geschützten Raum wie einem Bordell.
Wenn die Bogestra in den Abendstunden ihr Angebot der Nachfrage anpasst, nimmt an der Adenauerallee eine andere Form des Nahverkehrs an Fahrt auf. Nach der Bezirksvertretung Mitte hat sich jetzt auch der Bezirk Nord einmal mehr mit dem Thema Prostitution befasst. Zusammen mit der Polizei soll die Verwaltung nach einer Lösung für die Ausweisung von Sperrbezirken im Stadtgebiet suchen und dabei den Straßenstrich an der Adenauerallee einer besonderen Prüfung unterziehen, lautete ein Antrag der SPD, dem alle Bezirksvertreter zustimmten.
Dem vorausgegangen war die Situationsbeschreibung der Verwaltung, die keine Chancen sieht für einen Sperrbezirk vor dem Schloß Berge. Moralvorstellungen hätten sich geändert, die Prostitution sei legalisiert worden, Hinweise auf Gefährdung des Jugendschutzes lägen nicht vor: So gäbe es keine Chance auf das Ausweisen eines Sperrbezirkes durch die zuständige Bezirksregierung.
Unterschriftensammlung wird fortgesetzt
Auch Anne Schürmann (FDP), die die Debatte im letzten Sommer angestoßen hatte, sprach sich für den SPD-Antrag aus. Sie will ihre Unterschriftensammlung fortsetzen: „In kurzer Zeit haben wir 980 Unterschriften an Infoständen und auf Bürgerversammlung zusammengetragen.“ Sie wusste davon zu berichten, dass auch das Bergmannsheil Unterschriften gesammelt hat, um deutlich zu machen, dass man sich gegen die Belästigungen durch Anbahnungsgespräche und Vollzugshandlungen wehrt. Anne Schürmann: „Prostitution kann man nicht verhindern.“ Aber sie sollte in einem geschützten Raum stattfinden, zum Beispiel in einem Bordell. Anne Schürmann zur WAZ: „Etwas Besseres kann der Stadt nicht passieren.“
Bildmaterial und mehr Infos auf: http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen-buer/Die-Bezirksvertretung-Nord-in-Buer-diskutiert-ueber-Bordell-statt-Strassenstrich-id4462402.html
Köln –
Eine scharfe Maschinenpistole, Dutzende Schuss Munition,... [mehr]
Köln –
Die russische Piloten-Crew traute ihren Augen nicht, als sie... [mehr]
Koblenz - Am Mittwoch, 28.03.2012 gegen 0.16 Uhr, überfielen zwei... [mehr]
Wenn Inhaber Christoph Groth heute die Hennigsdorfer Escobar... [mehr]
Vor einem Essener Bordell hat es in der Nacht zu Samstag eine... [mehr]
Von DIMITRI SOIBEL und SEBASTIAN ECKERT
Bonn – Hure ist alles andere... [mehr]
Eine 38-jährige Prostituierte wurde am Dienstagmorgen in der... [mehr]
DOLLENDORF. Der Planungs- und Umweltausschuss hat grünes Licht für... [mehr]
Wird das altehrwürdige Schloss Gymnich etwa bald zum frivolen... [mehr]
Bonn –
Prostituierte müssen seit einem Jahr Steuern zahlen. Für die... [mehr]