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Donnerstag, 05.05.2011:
Huren stehen schon am Straßenrand
Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Frechen hat um Unterstützung der Bezirksregierung gebeten. Die Stadt wünscht sich einen Sperrbezirk. Auch die Polizei hält das Areal genau im Auge.
Frechen - Die Straßenprostitution in Frechen breitet sich aus. Nachdem der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet hat, dass sich elf Wohnwagen mit Prostituierten auf dem Gelände des ehemaligen Truck-Stop niedergelassen haben, sind am Dienstagabend die ersten Huren am Straßenrand (Höhe Parkplatz Porta) gesehen worden. Das Ordnungsamt der Stadtverwaltung Frechen hat um Unterstützung der Bezirksregierung gebeten. Thorsten Friedmann, Pressesprecher der Stadtverwaltung: „Wir hätten gerne, dass ein Sperrbezirk einrichtet wird.“
Auch die Polizei ist seit Bekanntwerden des Straßenstrichs in Frechen aktiv. Polizeisprecher Anton Hamacher: „Wir überwachen diesen Bereich. Solche Plätze sind typische Orte, wo kriminelle Schwerpunkte entstehen können. Dabei kann auch organisierte Kriminalität eine Rolle spielen.“ Für die eigentliche Prostitution sei die Polizei allerdings nicht zuständig. Das sei Angelegenheit des Ordnungsamts. Im Rahmen der Ordnungspartnerschaften seien aber gemeinsame Kontrollen von Ordnungsamt und Polizei denkbar, sagte Hamacher.
Eine junge Frau aus Thailand übte im Wohnwagen für ihre Führerscheinprüfung, als das Ordnungsamt und die Polizei am Montag auftauchten, um die Personalien der Damen zu überprüfen. Dabei wurde festgestellt, dass alle einen festen Wohnsitz haben und aus Frechen, Köln und Düren kommen. Der Verpachter der Stellplätze gab an, dass er den für Lkw üblichen Preis von fünf Euro auch für die Wohnwagen kassiere.
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