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Freitag, 06.05.2011:
Sperrbezirk hier nicht nötig
Gladbeck. Ganz Dortmund wurde jetzt zum Sperrbezirk für Straßenprostitution erklärt - in ganz Gladbeck „gibt es keinen Sperrbezirk“, erklärt Jürgen Hertling. Der wäre auch nicht nötig, weil es hier keinen Straßenstrich gibt, so der Leiter des Ordnungsamts.
Einziger Ort für käufliche Liebe sei das Etablissement an der Stollenstraße, das nach vorübergehender Schließung jetzt einen neuen Betreiber habe und wieder geöffnet sei. Der Versuch eines Unternehmers, ein weiteres Bordell im Gewerbegebiet Brauck nahe der Wohnbebebauung zu eröffnen, ist vor einigen Jahren am Protest der Anwohner gescheitert.
Die Polizei bestätigt diese Angaben, auch sie weiß von keinem Straßenstrich. Das habe allerdings auch mit der Gladbecker Straßensituation zu tun. Pressesprecher Andreas Wilming-Weber: „An der B 224 wäre das wohl kaum so möglich wie im weitläufigeren Grenzgebiet zwischen Marl und Recklinghausen, an der dortigen B 225“, so seine Einschätzung.
Grundsätzlich sei Prostitution übrigens nicht verboten und auch für die Polizei kein Thema, so lange keine strafrechtlich relevanten Taten vorlägen. Wenn es solche Örtlichkeiten gäbe, seien sie aber natürlich bekannt.
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