HÜRTH / BRÜHL - Am Montag trafen sich Verwaltungsvertreter aus Köln, Hürth und Brühl zu Abstimmungsgesprächen bei der Bezirksregierung in Köln. Damit solle sichergestellt werden, dass es zu keiner Insellösung zulasten der Nachbarkommunen kommt. Die Hürther wollen den Bereich zwischen Luxemburger Straße im Westen und der Stadtgrenze im Osten bis auf die Höhe der Bonnstraße zum Sperrgebiet erklären. In Brühl soll das Sperrgebiet von den Stadtgrenzen zu Hürth im Norden und Köln im Osten bis hin zum Bleibtreusee im Westen reichen, südlich abgegrenzt von der L 184.
Im Bereich des Güterverkehrszentrums Eifeltor soll Prostitution rund um die Uhr erlaubt bleiben. Dagegen hatte Hürths Bürgermeister Walther Boecker protestiert, weil dann Besucher, die am Eifeltor von der Autobahn 4 abgeleitet werden, auf dem Weg nach Hürth an den Wohnwagen vorbei müssen. Nun wird überlegt, ob die Besucher schon an der Abfahrt Klettenberg abgeleitet werden können. Für Lkw soll das aber nicht gelten.