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Freitag, 23.07.2010:

Stadt Wuhan stoppt Veröffentlichung der Namen von Prostituierten

Ein Plakat der Polizei der Stadt Wuhan, mit Namen und Alter von Prostituierten wurde von der Straße entfernt, berichtete die Tageszeitung People’s Daily.

Vergangene Woche gab die Polizeistation in der Hongshan Straße der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei detaillierte persönliche Informationen über Prostituierte und deren Kunden heraus, was eine heiße Diskussion in der Öffentlichkeit auslöste.

Die meisten Anwohner lobten die Veröffentlichung der echten Namen und sagten, dass Prostituierte für ihre illegalen Handlungen die Verantwortung tragen müssten.

Ein Anwohner sagte: "Wir begrüßen diese Art der Offenheit. Das wird sicher vor illegalen Handlungen abschrecken. Natürlich sollten die Prostituierten dafür bezahlen."

Der Anwalt Liang Feng jedoch ist mit der Veröffentlichung der echten Namen nicht einverstanden.

"Mit der Veröffentlichung der echten Namen werden die Prostituierten nicht nur von der Polizei bestraft sondern auch von der Öffentlichkeit beschuldigt. Gemäß dem Gesetz zu Bestrafungen zur Beibehaltung der Öffentlichen Sicherheit sollte die Würde der Bürger während eines Justizvollzugs dennoch geachtet werden. Deshalb ist die Veröffentlichung nicht rechtens", sagte Liang.

Ein Direktor des Büros für Öffentliche Sicherheit in Hongshan sagte der People’s Daily, dass die Veröffentlichung dieser Fälle in Zukunft verbessert werden solle.

"Die Veröffentlichung der echten Namen hängt von der Entscheidung der Polizei ab. Diese wollte ursprünglich der Prostitution entgegenwirken. Die Aushänge listen die echten Fälle auf, daran ist nichts auszusetzen. Natürlich finden wir es nicht in Ordnung die Namen der Prostituierten zu veröffentlichen und wir haben die Polizei dazu angehalten, grundlegende Informationen wie Namen nicht direkt preiszugeben", sagte er.



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